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Februar 2027

„Wenns Frühling wird …“

Monika Thoss und Magdalena Nothaft

Donnerstag, 4.2. bis Samstag, 20.2.
Täglich 13-17 Uhr

Kunstausstellung – Frühling zwischen Realität und Abstraktion

In Acryl- und Ölarbeiten entfaltet sich eine facettenreiche Bildwelt zwischen realistischer Detailgenauigkeit und freier, abstrakter Interpretation. Zarte Blüten, üppige Gärten und vibrierende Landschaften werden nicht nur dargestellt, sondern atmosphärisch erfahrbar gemacht. Die Natur erscheint dabei als Inspirationsquelle, als Spiegel innerer Stimmungen und als Sinnbild für Neubeginn und Wandel.
Monika Thoss widmet sich in ihren Arbeiten der präzisen Beobachtung. Mit feinem Gespür für Licht, Farbe und Struktur entstehen Werke, die die Schönheit floraler Formen in realistischer Klarheit zeigen und zugleich eine poetische Ruhe ausstrahlen.
Magdalena Nothaft hingegen bewegt sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Ihre Kompositionen lösen Formen auf, verdichten Farben zu kraftvollen Flächen und lassen den Frühling als emotionale Energie spürbar werden. Dynamische Pinselstriche und lebendige Farbräume eröffnen dem Betrachter neue Perspektiven auf bekannte Motive.
Gemeinsam schaffen beide Künstlerinnen einen spannungsvollen Dialog zwischen Naturstudium und künstlerischer Freiheit. Die Ausstellung lädt dazu ein, in farbenreiche Frühlingslandschaften einzutauchen, die Vielfalt floraler Formen neu zu entdecken und den Übergang von Realität zu Abstraktion bewusst zu erleben.
Ein Fest der Farben, der Blüten und des Lichts – eine Hommage an die Natur im Aufbruch.

Galerie Oberstdorf
Ostsstr.39, neben der Nebelhornbahn
www.galerie-oberstdorf.de
insta: galerieoberstdorf

März-April 2027

„Serendipity – Zufall & Entdeckung“

Thaddäus Müller, Peter Hofmann, Friedhelm Hirtz und Roland Wimmer

Ausstellungszeit: Osterferien vom 19.3.27 bis 4.4.27
Öffnungszeiten von 13:00 bis 17:00 Uhr, evtl. Vernissage am 19.3.27

Die Ausstellung „Serendipity – Zufall & Entdeckung“ in der Galerie Oberstdorf widmet sich dem Spannungsfeld zwischen zufälliger Beobachtung, bewusster Wahrnehmung und künstlerischer Umsetzung. Die Künstler Friedhelm Hirtz, Thaddäus Müller, Peter Hofmann und Roland Wimmer untersuchen in ihren Arbeiten die Frage, ob alles entdeckte Kunst sein kann – oder ob Kunst bereits im Vorhandenen angelegt ist und lediglich neu ausgewählt, gestaltet und in einen anderen Zusammenhang gebracht werden muss.

Der Begriff „Serendipity“ beschreibt die zufällige Beobachtung von etwas ursprünglich nicht gesuchtem, das sich als überraschende und positive Entdeckung erweist. Geprägt wurde der Begriff 1754 von dem englischen Schriftsteller Horace Walpole. Inspiriert durch das persische Märchen „Die drei Prinzen von Serendip“, verwendete er ihn für glückliche Umstände unerwarteter Entdeckungen in seiner Bibliothek.

Ausgehend von diesem Gedanken zeigen die vier Künstler Arbeiten, die aus zufälligen Entdeckungen, Fundstücken und unerwarteten Ergebnissen entstanden sind. Diese Funde sind dabei nicht die endgültigen Resultate, sondern bilden vielmehr den Ausgangspunkt eines künstlerischen Entwicklungsprozesses. Das, was im Alltag übersehen wird oder scheinbar gewöhnlich erscheint, wird von den Künstlern bewusst neu wahrgenommen und in eigenständige Werke überführt.

Friedhelm Hirtz arbeitet mit gesammelten Objekten aus Holz und Metall und setzt sich mit den Spuren von Nutzung, Veränderung und Verfall auseinander, ohne die Objekte selbst zu verändern. Thaddäus Müller und Peter Hofmann präsentieren experimentelle fotografische Arbeiten, in denen Licht, Bewegung und zufällige Bildmomente neue visuelle Räume eröffnen. Roland Wimmer richtet seinen Blick auf vergängliche Strukturen aus Eis und untersucht deren fragile Ästhetik zwischen Form und Auflösung.

Die Ausstellung vereint Skulpturen, fotografische Arbeiten sowie Experimente mit Licht und Farbe. Zufällige Ergebnisse und unerwartet gefundenes treten in den Räumen der Galerie in einen spannungsreichen Dialog.

„Serendipity – Zufall & Entdeckung“ findet vom 19.3.2027 bis 4.4.2027 in der Galerie Oberstdorf, Oststraße 39 (direkt neben der Nebelhornbahn), statt und ist täglich von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Juli 2027

„Ansichts-Sache“

Künstlerkreises Oberstaufen

Öffnungszeiten: 15.7. bis 1.8.2027
täglich von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

In der Ausstellung der Mitglieder des Künstlerkreises Oberstaufen erhalten die Besucher einen Einblick in die unterschiedlichsten Perspektiven der teilnehmenden Künstler. Unter dem Titel „Ansichts-Sache“ interpretieren die Kunstschaffenden auf ihre eigene, persönliche Weise, gegenständlich bis abstrakt, ihren Blick auf die Welt und das Leben. Als Gruppe verbindet sie die Faszination eines kreativen Prozesses und der individuelle Ausdruck in der Gestaltung. Das Spektrum reicht von Malerei in zahlreichen Techniken, über Fotografie, Textilkunst und Papiercollagen, bis hin zu Plastiken und Objektkunst in Metall, Ton oder Mooreiche.

Gegründet wurde der Künstlerkreis Oberstaufen 2002 von der Künstlerin Elisabeth Spitz und anderen ortsansässigen Künstlern. Die Gruppe verfolgt eine kreative Weiterentwicklung jedes einzelnen Mitgliedes, ist an künstlerischen Kontakten interessiert und möchte einen aktiven Beitrag zum kulturellen Geschehen der Region leisten. Dies kann z.B. eine Aktion zugunsten eines guten Zweckes oder die Förderung von Kreativität in der Jugend sein.
Die zur Zeit 17 aktiven Mitglieder stehen in regem Austausch zueinander und treffen sich in regelmäßigen Abständen zur Planung und Organisation ihrer bevorstehenden Ausstellungen und Aktivitäten. Mit dabei sind Otto Diringer, Stefan Ehrck, Ingrid Huober, Renate Karpstein, Siglinde Knestel, Ilka Kupfer, Dieter E. Leisner, Jeannette Lindermann, Svetlozara Panayotova, Hildegard Rasch, Herbert Rauer, Claudia Rose, Gudrun Schindele, Rudolf Schnellbach, Angela Steur, Wolfgang Steinmeyer, Rosemarie Weisshaar und Angelika Wesener.

Der doppeldeutige Titel der Ausstellung „Ansichts-Sache“ ist sowohl wörtlich – Dinge, die man ansehen kann – als auch sinngemäß als – Ansichten der Künstler- zu verstehen. Wer sind wir? Wo waren wir? Wo gehen wir hin? Den Versuch einer Antwort sehen Sie in der Galerie Oberstdorf im Trettachhäusle, Oststraße 39, Oberstdorf.

 

August 2027

Von Faden zu Farbe

Lucie Albrecht: Frauen zwischen Linie und Leben

6.8. bis 22.8.2027
Täglich 14-18 Uhr 

Frauen zwischen Linie und Leben

In ihrer aktuellen Ausstellung widmet sich Lucie Albrecht der Darstellung des Menschen, mit einem besonderen Fokus auf weibliche Figuren. Zwischen Figuration und Abstraktion entstehen Arbeiten, die Körper nicht eindeutig definieren, sondern in Bewegung, Fragment und Andeutung zeigen.

Die Künstlerin arbeitet medienübergreifend: Acrylmalerei trifft auf Freskotechnik, digitale Bildwelten stehen neben genähten Arbeiten und Objekten. Ergänzt wird die Ausstellung durch unikate, handgefertigte Mode für Frauen, die den künstlerischen Ansatz in den Raum und auf den Körper erweitert.

Faden und Farbe werden dabei zu gleichwertigen Ausdrucksträgern. Linien, Nähte und malerische Spuren durchziehen die Werke und verbinden Materialität mit emotionaler Präsenz. Es entstehen Bildräume, in denen sich das Sichtbare mit dem Empfundenen verschränkt.

Die Arbeiten von Lucie Albrecht bewegen sich bewusst im Zwischenraum: zwischen Fläche und Figur, zwischen textilem Objekt und klassischem Bild, zwischen Intimität und Distanz. So entsteht eine vielschichtige Annäherung an das Thema Weiblichkeit – offen, fragmentarisch und in stetiger Verwandlung. Frauen zwischen Linie und Leben

In ihrer aktuellen Ausstellung widmet sich Lucie Albrecht der Darstellung des Menschen, mit einem besonderen Fokus auf weibliche Figuren. Zwischen Figuration und Abstraktion entstehen Arbeiten, die Körper nicht eindeutig definieren, sondern in Bewegung, Fragment und Andeutung zeigen.

Die Künstlerin arbeitet medienübergreifend: Acrylmalerei trifft auf Freskotechnik, digitale Bildwelten stehen neben genähten Arbeiten und Objekten. Ergänzt wird die Ausstellung durch unikate, handgefertigte Mode für Frauen, die den künstlerischen Ansatz in den Raum und auf den Körper erweitert.

Faden und Farbe werden dabei zu gleichwertigen Ausdrucksträgern. Linien, Nähte und malerische Spuren durchziehen die Werke und verbinden Materialität mit emotionaler Präsenz. Es entstehen Bildräume, in denen sich das Sichtbare mit dem Empfundenen verschränkt.

Die Arbeiten von Lucie Albrecht bewegen sich bewusst im Zwischenraum: zwischen Fläche und Figur, zwischen textilem Objekt und klassischem Bild, zwischen Intimität und Distanz. So entsteht eine vielschichtige Annäherung an das Thema Weiblichkeit – offen, fragmentarisch und in stetiger Verwandlung.

 

Lucie Albrecht

01735998870

 

September 2027

„Viehscheid“

– eine Ausstellung von Agnes Wieser und Werner Härtl

Vernissage:
Fr., 10.09.2027 um 17 Uhr
Dauer der Ausstellung:
11.09.2027 – 26.09.2027
Öffnungszeiten:
täglich 13-17 Uhr

Agnes Wieser, geboren 1990, ist freischaffende, bildende Künstlerin mit einem klaren Fokus auf figurative Malerei. Als ehemalige Schülerin von Prof. Markus Lüpertz entwickelte sie eine eigenständige Bildsprache, die sich intensiv mit menschlicher Nähe, Umarmung und weiblicher Präsenz auseinandersetzt.
Ihre Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Ausstellungen gezeigt und zeichnen sich durch eine kraftvolle Verbindung von Emotionalität und formaler Klarheit aus.

Aufgewachsen auf einem Bauernhof, trägt sie die Bilder ihrer ländlichen Herkunft seit jeher in sich. Motive wie Kühe, Berge und traditionelle Landschaften tauchen in ihrem Werk immer wieder als leise, aber prägende Erinnerungsschichten auf. Anlässlich der Ausstellung „Viehscheid“ richtet sie ihren Fokus bewusst auf diese Wurzeln und übersetzt Themen wie Almabtrieb, Heimat und Natur in ihre zeitgenössische Bildsprache.

Geboren 1978, ist Werner Härtl wahrscheinlich am besten bekannt als Schöpfer und Zeichner von „Brot und Schwein“, den beiden Comic-Chaoten des Schüler Hausaufgaben“HÄFFT“. Mitbegründer des „COMICAZE e. V.“, durch Comic und Graffiti gewachsen, trieb ihn das Leben wieder zu seinen Wurzeln hinaus vor die Stadt ins Oberland. Dort war er lange, aber kurzweilige Jahre Betriebshelfer auf einem familiär geführten Bauernhof und traf dort auf sein Schicksal: Kuhscheiße!

Die hartnäckige Farbkraft, die heterogene Struktur, die unkomplizierte Handhabung und die biologische Kraft des Malmaterials überzeugte ihn (und viele Kunstbegeisterte auch anfängliche Kritiker) sofort. So regt seine naturalistische Malerei, auch wegen der nostalgischen Wirkung des sepiabraunen Dung, oft zum Nachdenken und Schmunzeln über unsere Sichtweisen, unser Wirken und das, was wir lieben, an.

In der Werkschau „Viehscheid“ fließt viel von Härtls Leidenschaft für das seit etlichen Jahren Sommers geführte Almleben als Hirte ein. In der Zusammenstellung und Collaboration mit Agnes Wieser treffen hier zwei Welten aufeinander:
Farbexplosion und Monochromie, Naturerbe und Kulturgut, weiblich und männlich komplettieren sich hier zu einem Universellen Ganzen! Darüber hinaus zeigen Wieser und Härtl erstmals gemeinsam entstandene Werke – ein experimentelles Zusammenspiel aus Acrylmalerei und Kuhmist, irgendwo zwischen Tradition, Provokation und überraschender Schönheit.

Oktober 2027

„Alm und Alp“

Martin Osterried, Martin Rief (Mori Drohnen), Manfred Pudell

Vernissage 1.Okt. 2027 18 Uhr
Ausstellung 2. Okt. 2027 – 16. Okt.
Täglich 14-18 Uhr
Finissage 16.10. um 18 Uhr

In der einzigartigen Kulisse des Allgäus treffen alpine Tradition und moderne Fotokunst aufeinander: Im denkmalgeschützten Trettachhäusl präsentiert die Galerie Oberstdorf eindrucksvolle Arbeiten von Almen und Alpen aus dem Allgäu und dem gesamten Alpenraum. Die Ausstellung zeigt Fotografien, die die Schönheit und Ursprünglichkeit der Bergwelt aus neuen Perspektiven erlebbar machen – darunter spektakuläre Luftaufnahmen, die mithilfe moderner Drohnentechnik entstanden sind. Martin Osterried aus Pfronten und der Fotograf Manfred Pudell aus Oberstdorf verbinden ihren Werken klassische Landschaftsfotografie mit innovativer Drohnenfotografie. Ihre Bilder eröffnen faszinierende Blickwinkel auf bekannte und verborgene Orte der Alpenregion und vermitteln zugleich ein tiefes Verständnis für Natur, Licht und Komposition. Neben der Ausstellung bietet die Galerie Oberstdorf auch Informationen und Schulungen rundum das Thema Drohnenfotografie an. Interessierte erhalten praxisnahe Einblicke, Technik rechtliche Grundlagen und kreative Einsatzmöglichkeiten von Drohnen. Damit richtet sich das Angebot sowohl an alle Besucher als auch an ambitionierte Fotografen. Auch über Techniken wie Rehkitz-Suche erhalten Sie Informationen.
Manfred Pudell ist ein Urgestein aus Oberstdorf. Mit 89 Jahren ist er immer noch auf den Bergen unterwegs mit seiner Fotografie, die Bergfotografie ist seine Leidenschaft sein ganzes Leben schon. Über den Fotoclub Kleinwalsertal nahm er bei vielen Ausstellungen teil. Die Dokumentation des Baus der neuen Nebelhornbahn war ein Projekt von ihm mit 79 Jahren. Seine Bilder sind oft Zeitzeugen der hiesigen Landschaft, der Menschen und ihre Umgebung.
Das historische Trettachhäusl als Veranstaltungsort unterstreicht die Verbindung von Tradition und Innovation. Inmitten der beeindruckenden Landschaft von Oberstdorf entsteht so ein inspirierender Raum für Kunst, Austausch und Weiterbildung.

MORI-DROHNEN GmbH

Nesselwängle 91 6672 Nesselwängle Reutte Tirol

November / Dezember 2027

„…aus äpfe amen …“

LEONHARD ECKERTSPERGER  und WINFRIED EGGER

22.1o.- 17.11. 2027
täglich 14 -18:00

Der Münchner Maler Leonhard Eckertsperger zählt zu den bemerkenswerten süddeutschen Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein Werk verbindet impressionistische Landschaftsmalerei mit eindrucksvollen Zeitbildern aus Bayern und dem Allgäu. Besonders seine Darstellungen des Chiemgaus, der Alpenlandschaften und des Lebens in Oberstdorf zeichnen sich durch eine fein abgestimmte Farbigkeit, atmosphärische Lichtstimmungen und eine lebendige, expressive Handschrift aus.
Geboren 1899 in München, studierte Eckertsperger zunächst an der Malschule von Hans Hofmann und später an der Akademie der Bildenden Künste München als Meisterschüler von Karl Caspar. Nach der Zerstörung seines Münchner Ateliers im Zweiten Weltkrieg übersiedelte er 1945 nach Oberstdorf, wo ein bedeutender Teil seines künstlerischen Schaffens entstand. Seine Arbeiten dokumentieren nicht nur die alpine Landschaft, sondern auch die kulturelle und sportliche Geschichte der Region.
Eckertspergers Gemälde leben von ihrer poetischen Ruhe und ihrer intensiven Naturbeobachtung. Ob Blumenstillleben, Bergpanoramen oder Porträts – stets gelingt es ihm, Atmosphäre und Emotion in eine unverwechselbare Bildsprache zu übersetzen. Seine Werke bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und impressionistischer Auflösung und entfalten bis heute eine besondere zeitlose Wirkung.
Neben seinem landschaftlichen Werk hinterließ der Künstler auch eindrucksvolle Porträts. Besondere Aufmerksamkeit erhielt zuletzt das Porträt von Priska Schluttenhofer aus dem Jahr 1935, das im Kontext jüdischer Geschichte und Erinnerungskultur neu betrachtet wurde.
Mit seinem umfangreichen Œuvre gehört Leonhard Eckertsperger zu den wichtigen Chronisten süddeutscher Landschafts- und Kulturgeschichte. Seine Bilder erzählen von Heimat, Erinnerung und den Veränderungen einer ganzen Epoche.
Stilleben ist die Verbindung beider Künstler bei dieser Ausstellung und das Hauptthema der Gemälde von Eckertsperger und der Fotografie von Egger
Fotografie · Grafik ·  FineArtPrint von Winfried Egger

Die Schönheit des Vergänglichen in einer Bilderserie mit dem gelben Teller, leuchtendem Obst, auf Leinwand gedruckt offenbart selbstbewusst eine Nähe zur traditionellen
flämischen Malerei des 16. jahrhunderts „Natur Mortis“. Dunkelheit und wenig Licht fügen die Objekte detailreich, fast schwebend in ein Gesamtbild ein. Die stillen Momente des
Verweilens, die den Blick zum Betrachten öffnen und übersehenes sichtbar machen.
Heute nennt man es wohl Empowerment. Alles, was ist, muss gehen, davon erzälen still und lebendig die Bilder.
www.winfried-egger.de

 

Dez 2027 / Jan 2028

„mother and son“ – Wenn Generationen gemeinsam Kunst schaffen

26.12. 27 bis 9.1.28
Öffnungszeiten: täglich 13-17 Uhr

Unter dem Titel „mother and son“ präsentieren zwei Künstlerduos eine außergewöhnliche Ausstellung, die familiäre Verbundenheit und künstlerische Vielfalt eindrucksvoll vereint. Mutter und Sohn machen Kunst – und das in einer Tradition, die bei Magdalena und Sebastian Nothaft bereits seit vier Generationen lebendig ist. (Schon der Ur(Gross)vater Alexander Weiss war ein bekannter Goldschmied in Oberstdorf.)
Ihre Werke bewegen sich im Spannungsfeld von Kreativität, Kunst und Kunsthandwerk. Gezeigt werden Malerei und Keramik, Skulpturen und Gefäße – Arbeiten, die sowohl handwerkliche Präzision als auch künstlerische Freiheit verkörpern. Die Malerei reicht von abstrakten und grafischen Kompositionen bis hin zu gegenständlichen, klar strukturierten und gradlinigen Bildwelten. Dabei entstehen faszinierende Dialoge zwischen Form, Farbe und Material.
Ergänzt wird die Ausstellung durch Ingrid Bickel aus Oberstdorf und ihren Sohn, die ebenfalls als Generationenteam auftreten. Ihre Arbeiten umfassen Zeichnung und lebendige Farbmalerei, die durch Ausdruckskraft und emotionale Intensität überzeugen. Gemeinsam eröffnen sie einen weiteren Blick auf das Thema familiärer Zusammenarbeit in der Kunst.
Die Ausstellung vereint somit zwei Generationenpaare, die jeweils auf ihre eigene Weise künstlerische Positionen entwickeln und zugleich den kreativen Austausch innerhalb der Familie sichtbar machen. „mother and son“ ist mehr als eine Ausstellung – sie ist ein lebendiges Zeugnis dafür, wie Kunst über Generationen hinweg wächst, sich verändert und immer wieder neu entfaltet.

Ort: Galerie Oberstdorf, neben der Nebelhornbahn, Oststr.39
www.sunshine-art.de
www.galerie-oberstdorf.de