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Die Galerie Oberstdorf im Trettachhäusle ist ein Denkmal geschütztes Haus von 1654 mit circa 150 qm Ausstellungsfläche auf zwei Ebenen. Das Haus befindet sich am Ende der Fußgängerzone, direkt neben der Nebelhornbahn und in der Nähe des Eisstadions. Parkplätze stehen bei der Nebelhornbahn zur Verfügung.
Die Räume im Trettachhäusle, die ein einmaliges Ambiente liefern, können wochenweise gemietet werden. Die Galerie Oberstdorf besteht als Produzentengalerie seit fast sieben Jahren. Wir präsentieren regelmäßig KünstlerInnen aus ganz Deutschland und fördern junge Talente. Die KünstlerInnen sind während der Ausstellung täglich vor Ort.

Wir bieten zeitgenössische Kunst wie Malerei, Fotografie, Skulpturen und Installationen.

Bewerbung für KünstlerInnen und weitere Infos unter: magdalenatherapylife@gmail.com

Weitere Infos über Ausstellungen auf Instagram: galerieoberstdorf

Adresse: Oststraße 39, 87561 Oberstdorf

Februar/März 2023

„Form und Farbe“

Collage, Skulptur, Grafik, Illustration, Malerei,

 

Magdalena Nothaft
Laurenz Krämer
Kathrin Krätz

Vernissage: 17.02.  ab 18:00 Uhr
17. 2.23 – 12.3.23
täglich 13-17 Uhr

 

Form und Farbe verbindet die drei sehr ungewöhnlichen und andersartigen Künstler. Laurenz Krämer, Kunststudent aus Köln, Kathrin Krätz, geb. in Frankfurt, lebt jetzt in Sonthofen und Magdalena Nothaft pendelt zwischen Rosenheim und Oberstdorf. Drei ungewöhnliche Menschen starten ein außergewöhnliches Projekt. Kunst verbindet, auch wenn man aus ganz verschiedenen Welten stammt. Das zeigen drei Menschen, die Kunst schon ein Leben lang begleitet und die von Kunstphasen aus verschiedenen Jahrzehnten, geprägt wurden.

 

Magdalena Nothaft (gebr. 1957), Meisterschülerin von Markus Lüpertz, hat Kunst zu ihrem Beruf gemacht. Sie zeigt Ihre Arbeiten regelmäßig auf vielen namhaften Ausstellungen zwischen Oberbayern und Allgäu. Besondere Ausstellungshighlights waren für Sie: Island, Reykjavik, Belgien, Damme, Salzburg und in der Regierung von Oberbayern, München. Erstmals präsentiert sie in dieser Ausstellung, ihre neuen Keramikskulpturen aus Fibreclay and Paperclay. Ebenso ganz neu ihre Collagen aus einer Mischtechnik aus Zeichnung, Monotypien und anderen Drucktechniken.

 

Laurenz Krämer, 1997 gebr. in Warendorf, lebt und studiert derzeit Illustration in Köln. Schon mit 10 Jahren besuchte er die Malschule des Kunstmalers Dirk Groß in Warendorf. Nach dem Abitur lernte er von dem Illustrator, Grafikdesigner und GraffitiSprüher Andreas Plautz, über Wandmalerei und freundete sich mit Grafik und Illustration an. Somit begann er 2019 sein Studium an der Kölner Design Akademie. 2021 nahm er bereits am Luxembourg Art prize und an der Open Wall Ausstellung in Münster, teil.

 

Kathrin J. M. Krätz, geboren 1964 in Frankfurt am Main, verlässt sich in ihren farbenfrohen Bildkompositionen auf ihr untrügliches Gespür für Komposition und formale Rhythmik.
Als Autodidaktin in der bildenden Kunst, greift sie auf ihre Erfahrungen als Kostümschneiderin in Darmstadt zurück. Kathrin Krätz ist mit der Jugendstil-Architektur auf der Darmstädter Mathildenhöhe ebenso vertraut wie mit französischem Art Deco Design, was sich unverkennbar in ihren Arbeiten widerspiegelt.
Das phantasievolle Element wie auch das Exotische des französischen Art Deco, übrigens die letzte echte Stil-Bewegung, bringen nach den gesellschaftlichen Verwerfungen des Ersten Weltkriegs, eine gewisse Form einer neuen Freiheit, die in den „Wilden Zwanzigern“ gipfelt.

Darüber hinaus ist Kathrin Krätz von ihrer Wahlheimat, dem Allgäu, und seiner überwältigenden Schönheit inspiriert. Manch einer mag sich bei Betrachtung dieser Arbeiten an die Urwaldszenen des französischen Malers
Henri Rousseau (1844- 1910) erinnert fühlen, wie auch an die Farbigkeit des amerikanischen Pop-Grafikers James Rizzi (1950- 2011).
Die Künstlerin Kathrin Krätz stammt aus einer sehr bedeutenden Sammler-Familie. Seit frühester Jugend ist sie mit den Arbeiten von Gerhard Richter, Georg Baselitz, Andy Warhol und den Arbeiten des Londoner Künstlers Richard Hamilton vertraut, den sie besonders schätzt und dessen Grafiken sie sammelt.

 

Magdalena Nothaft, www.sunshineart.de
Laurenz Krämer, mofoga (instagram)

Kathrin Krätz, kathrin_kraetz (instagram)

März/April 2023

„Fotoausstellung“

Stefan Lindauer, Winfried Egger, Jonathan Besler

Vernissage:
Do. 23.3. 2023, 19 Uhr

Öffnungszeiten:
24.3.  –  16.4.2023
Täglich 13 bis 17 Uhr

 

 

Allgäuer Momente
Jonathan Besler zeigt dir seine Allgäuer Heimat rund um Hinterstein und Oberstdorf.
Ungewöhnliche Perspektiven treffen auf einzigartige Momente.

hello@jonathanbesler.de

Jonathan Besler – Landschaftsfotograf aus dem Allgäu.

 

Winfried Egger, Oberstdorf
zeigt Fotoarbeiten zur Singularität des Berges* und der Pluralität der Objekte**.
FineArtPrint, Leinwanddruck und Fotoabzug hinter Acryl.

 

*Trettachspitze 2595m
** kann vieles sein

winfried.egger@allgaeu.org
https://www.winfried-egger.de/

 

Stefan Lindauer
…Fotografische Arbeiten die auf Abstand gehen…
Lebensstationen von Ludwig II: „Ein ewig Rätsel will ich bleiben mir und anderen“

 

http://www.heimatfotograf.com

Atelier für Bildproduktion
heimatfotograf.com -online-shop-
Pfarrstr. / Bachstr. 7
87561 Oberstdorf
0163-4390707

Mai 2023

„Kleine Kunststücke“

Gemälde, Wandobjekten und Kunsthandwerkliches
von Gabi Wittenberg

27.05.2023 bis 12.6.2023
Geöffnet täglich von 14 bis 18 Uhr

Gabi Wittenberg stellt die gesamte Bandbreite ihres kreativen Schaffens aus.

Gezeigt werden Gemälde, vorwiegend in Acryl und Mischtechnik, die die unterschiedlichsten Themen, Stile und Formate zeigen, sowie Wandobjekte mit Hinterleuchtung und feine, kunsthandwerkliche Arbeiten mit Acryl, beispielsweise bemalte Holzscheiben und Holzwürfel mit filigranen Motiven.

So kann eine Jede und ein Jeder in der Ausstellung etwas finden, das den eigenen Vorlieben entspricht oder als Geschenk für die Liebsten geeignet ist.

Zur Person und den Arbeiten:
Gabi Wittenberg zeichnet und malt schon ihr Leben lang.

In den letzten eineinhalb Jahrzehnten zunehmend mehr und mit großer Begeisterung in Acryl, gelegentlich in Öl.

Sie arbeitet intuitiv und aus dem tiefsten Drang heraus, sich dem Prozess des Malens hinzugeben und findet immer wieder zu neuen Ausdrucksweisen.
Dabei ist ihr das Erschaffen einer Harmonie und positiven oder meditativen Wirkung, die sie in der Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt oft vermisst, das größte Anliegen. So entsteht eine Vielfalt an unterschiedlichen Arbeiten, die sie dann gerne in losen Zyklen wieder aufgreift oder öfter auch Symbiosen aus schon Entstandenem erarbeitet. Ein eigener Kosmos entsteht so, der auf den Betrachter und seine Umgebung wirkt.

Über die kreative Betätigung hinaus ist Gabi Wittenberg (Wirtschafts-)Mediatorin und Pranaanwenderin.
Allem voran aber steht ihr die Familie. Gabi Wittenberg lebt und arbeitet in Neustadt an der Weinstraße.

Kommen Sie in die Galerie Oberstdorf direkt neben der
Nebelhornbahn
und lassen sie sich von den Exponaten begeistern.
Die Künstlerin wird selbst vor Ort sein und kommt gerne mit Ihnen

ins Gespräch.
Die Galerie Oberstdorf und Gabi Wittenberg freuen sich über Ihren
Besuch!

www.kleine-kunststuecke.de

Juni/Juli 2023

„Familientreffen“

Corinna und Frank Scheil

28.6. – 14.7.2023
Öffnungszeiten: 14-18 Uhr

 

In der Kunstszene hat sich das Fotografenehepaar Corinna & Frank Scheil mit ihren atemberaubenden, meist großformatigen Bildern aus sogenannten Lost Places einen festen Platz erobert.
Auf nationalen und internationalen Ausstellungen für Contemporary Art begeistern sie ihre Besucher mit detailreichen und ästhetischen Fotos, die oftmals wie gemalt wirken.
Exklusiv für die Galerie Oberstdorf und dem Oberstdorfer Fotogipfel verlassen die beiden ihre fotografische Komfortzone und präsentieren ihre Bilder zum Motto „Familientreffen“.
Das klassische Familienbild mit gezwungenem Lächeln dürfte allerdings nicht zu erwarten sein; Corinna Scheil sagt, was wir erwarten können:
„Herkömmliche Familienbilder haben keine Dynamik – sie sind schlichtweg langweilig. Ich kenne niemanden, der sich freut, für ein Familienbild zur Verfügung stehen zu müssen. Das muss so nicht sein. Wir werden das Thema aus der Mottenkiste holen und neu definieren.“

www.scheil-fotografie.de

Juni/Juli 2023

„Familientreffen“

Ausstellung zum Oberstdorfer Fotogipfel

28.6. – 2.7.2023
Öffnungszeiten: 13-17 Uhr

Auch für die 11. Auflage des Fotogipfels Oberstdorf, die vom 28. Juni bis 2. Juli 2023 stattfinden wird, übernimmt die Staatsministerin beim Bundeskanzler sowie Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Claudia Roth, die politische Schirmherrschaft von Europas höchstem Fotofestival. Nach der Anfang Juli zu Ende gegangenen 10. Jubiläumsausgabe zum Thema „Berge 2.0“ steht der Fotogipfel im kommenden Jahr unter dem Motto „Familientreffen“.
Zum sechsten Mal in Folge unterstreicht die Schirmherrschaft von Claudia Roth 2023 den Stellenwert des Oberstdorfer Fotogipfels Oberstdorf in der nationalen und internationalen Fotoszene. Die Abgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen setzt sich seit vielen Jahren aktiv für die Kulturpolitik im Allgemeinen und die Fotografie im Speziellen ein.

„Wir freuen uns sehr, die Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth erneut als Schirmfrau des Oberstdorfer Fotogipfels in Oberstdorf begrüßen zu dürfen, um außergewöhnlicher Fotografie und Fotokünstlern eine besondere Bühne zu bieten“, so Christian Popkes, künstlerischer Leiter des Oberstdorfer Fotogipfels.
2017 übernahm Claudia Roth als damalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages erstmals die politische Patenschaft für das Festival, bei dem auch eigene Aufnahmen von ihr ausgestellt wurden.

Der Fotogipfel präsentiert einmal im Jahr im Juni in zahlreichen Ausstellungen und mit großformatigen Outdoor-Installationen inspirierende Facetten der Fotografie. Zusätzlich werden Workshops und Fotowanderungen angeboten und Besuchern ein spannendes Rahmenprogramm geboten.
Auch der am 03. Juli 2022 zu Ende gegangene 10. Oberstdorfer Fotogipfel startete mit der offiziellen Eröffnungsrede von Claudia Roth, die in Babenhausen bei Memmingen aufgewachsen ist und sich dem Allgäu und den Bergen daher persönlich verbunden fühlt. Roth zog in ihrer Rede Parallelen von der Fotografie zur Politik und sprach von „einer unbändigen Kraft der Bilder”. „Sie wecken Emotionen, können Überzeugungen in Wanken bringen, können Zuflucht sein und auch Tod und Leid deutlich machen”. Angesichts des Ukraine-Kries sprach Roth sich für ein gemeinsames, starkes, solidarisches und ökologisches Europa aus. Freiheit, Frieden und Demokratie bedeuteten einen unheimlichen Reichtum.

Zusammen mit dem künstlerischen Leiter Christian Popkes, dem Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Oberstdorf, Klaus King, und dem Tourismusdirektor Frank Jost besuchte Claudia Roth unter anderem die Ausstellung „Zen Mountain” des künstlerischen Schirmherrn Norbert Rosing auf dem 2224 m hohen Gipfel des Nebelhorns.

 

weitere Info: www.fotogipfel-oberstdorf.de

August/September 2023

„Natur Pur“

Malerei und Keramik Skulptur und Objekte
Günther Geier & Magdalena Nothaft
Filmvorführungen „Zämed duss“

Vernissage mit Videovorführung am Donnerstag, 25 .8. um 19.30 Uhr
Ausstellung: von 26.8. – 17.9.2023
Täglich : 14-18 Uhr

Magdalena Nothaft und Günther Geier, zwei Künstler, die ihre Liebe zur Natur in sehr unterschiedlichen Positionen darstellen.

Magdalena Nothaft präsentiert Acrylbilder, fast wie Aquarelle auf Leinenstoffen und Collagen aus bemalten Leinwänden und Stoffteilen. Bunt und abstrakt kommen ihre Bäume, Blumen und Landschaften daher.
Ergänzend dazu stellt Magdalena ihre neuesten Objekte, in Fibreclay und Paperclay, aus, die sowohl als Vasen, sowie auch als Skulpturen beeindrucken. Ihre Lehrerin und Dozentin der letzten Jahre war Jutta Hass, die mit ihren Kunstwerken schon viele Preise gewonnen hat und in namhaften Akademien als Dozentin unterrichtet.

www.sunshineart.de

Günther Geier zeigt
faszinierende Acryl-Bilder von Landschaften in ausdrucksstarken Farben und lebendiger Gestaltung. Inspirationsquelle ist die Natur, die der Künstler auf seine Weise bildlich immer wieder neu interpretiert. Dabei gibt er den Werken eine Tiefe und Energie, die den Betrachter in seinen Bann zieht und dazu anregt, stets neue Aspekte zu entdecken.

Bilder, die das Geheimnis der Natur bewahren und denen der Zauber des Schemenhaften innewohnt (aus Presseberichten).

Ausstellungen von Ulm bis Oberstdorf, zuletzt bei „die Südliche 2021“

 

„Sei nicht außerirdisch“
Tourismus Oberstdorf lanciert neue Zämed duss Filme
Tourismus Oberstdorf geht mit der Zämed duss-Kampagne „Sei nicht außerirdisch!“ neue Wege und regt mit humorvollen Kurzfilmen zum respektvollen Umgang mit der Natur an. In den vier gewagten Videos zu den Themen Hike & Bike, Wildcamping, Müll und Schutzgebiete sind tollpatschige Außerirdische zu sehen, die sich unwissentlich falsch in der Natur verhalten. Ziel der überspitzten Videos ist es, mit Humor auf die dringlichen Nachhaltigkeits- und Zämed duss Themen aufmerksam zu machen.
In den skurrilen Videos werden unbeholfene Außerirdische gezeigt, die Müll liegenlassen, wild campen und Lärm machen oder sich als Radfahrer und Wanderer nicht respektvoll begegnen. Alle vier Filme sollen den Kerngedanken von Zämed duss widerspiegeln, dass sich die meisten Menschen nicht aus böser Absicht, sondern aus Unwissenheit falsch verhalten. Daher möchte die Zämed duss-Kampagne mit den Videos aufklären und an die Vernunft appellieren, ohne dabei Verbote oder Schuldzuweisungen in den Vordergrund zu stellen. Bei der Umsetzung war es Tourismus Oberstdorf zudem wichtig, dass sich sowohl Tages- als auch Übernachtungsgäste sowie Einheimische angesprochen, aber nicht angegriffen fühlen. Daher wird die Gruppe, die sich falsch verhält, von Außerirdischen dargestellt, mit deren Verhalten sich Zuschauer aber dennoch identifizieren können.
Verantwortlich für die Produktion der Videos ist Whiteroom Productions, die bereits Toleranz- und Aufklärungs-Kampagnen für österreichische Regionen umgesetzt haben.

Film „Zämed Duss“ auf Youtube

September/Oktober 2023

„Gläserne Träume in Color“
expressive Wandbilder aus mundgeblasenem Glas – Glasreliefs in Stahl und Schieferstelen

23.9. bis 8.10.2023
Öffnungszeiten : 13-17 Uhr

Gregor Doc Davids:
Doc Davids sagt von sich: „Farbiges Glas ist meine Leidenschaft. Wenn Menschen von meiner Arbeit emotional berührt werden, zu Assoziationen und Erinnerungen verführt werden, dann habe ich etwas bewirkt.“

Seit 2012 gestaltet er Glaskunst professionell. Seine Glasrelief-Stelen für den Outdoorbereich und hinterleuchteten Wandbilder haben in über 100 Städten Deutschlands ihre Liebhaber gefunden. Er nimmt regelmäßig an internationalen Kunstausstellungen und -messen teil, so etwa in New York City, Miami, Geoje (Südkorea), London, Paris, Rom, Amsterdam, Straßburg, Venedig, Mailand, Berlin und Porto.

Aktuell ist er mit einem Wandbild aus mundgeblasenem Glas nominiert für einen internationalen Kunstpreis, der im November 2022 im MEAM, dem Europäischen Museum für Moderne Kunst in Barcelona, verliehen wird.

www.docdavids.de

 

 

 

Oktober/November 2023

„S[ch]ichtweise“

abstrakte und expressive Werke der Münchner Künstlerin Heike Eiber

Vernissage: Freitag, 20. Oktober 2023, ab 18 Uhr

21.10.-05.11.
Öffnungszeiten: täglich von 14 bis 18 Uhr

Heike Eiber, 1961 in Düsseldorf geboren, lebt seit 1994 in München. Nach dem II. Juristischen Staatsexamen war die aufregende Welt der Messen und Kongresse ihre berufliche Heimat. Neben diesem intensiven Berufsleben widmete sie sich seit 2012 verstärkt und seit 2017 nun ausschließlich der Malerei mit Acryl. Außerdem organisiert sie Gemeinschafts-Ausstellungen in München und managt die Galerie lesARTs in Deisenhofen. Eiber ist Mitglied in der Künstlervereinigung Crossart International, dem Kunstverein Rosenheim sowie der Künstlergilde Berg am Laim, deren Leiterin sie ist.
Die gezeigten Werke sind abstrakte Mixed-Media-Arbeiten, mit mal zarter und mal kräftiger, gestischer Pinselführung. Dabei will Heike Eiber nicht abbilden, sondern loslassen.
Der Malprozess ist intuitiv und spielerisch und nicht auf ein bestimmtes Ziel, ein Ergebnis ausgerichtet. Alle Arbeiten entstehen informell, meist in vielen Schichten. Die Dynamik, Energie und Spontaneität des Malprozesses sind in den Werken zu sehen und zu spüren.

Die Lieblingsfarben der Künstlerin – ganz klar ausdrucksstarke, expressive Farben, von denen Stärke und Strahlkraft ausgeht: Rot, Orange, Pink. Diese Farben finden sich in vielen ihrer Bilder – mal mehr, mal weniger prominent. Heike Eiber beschreibt ihre Bilder so: „Jedes meiner Werke symbolisiert im Rahmen eines langen Entstehungsprozesses einen eigenen Kosmos, eine eigene Geschichte. Betrachten, innehalten, den Blick und die Gedanken schweifen lassen, reflektieren – dazu lade ich die Betrachter ein. Jedes Werk eine kleine Reise in uns hinein.“

 

Mehr Infos zur Künstlerin: www.heike-eiber.de


Dezember 2023/Januar 2024

„DIE FARBEN VOM SCHNEE“

LEONHARD ECKERTSPERGER

Ausstellung 16.12.2023 – 28.01.2024
Eröffnung am Freitag 15.12.2023 um 19:00 Uhr,
Einführung: Franz Bisle, Skispringer

Führungen: Donnerstags, 16:00 – 18:00 Uhr

Geschlossen: 23., 24. und 31.12.23

Die kalte Jahreszeit in vielerlei Facetten:
der hart gefrorene Boden im Vorwinter unter noch dünner Schneedecke, der klirrend-blau-verschattete Schnee im spürbar strengen Hochwinter, die hellen Tage nach Lichtmess: spätwinterlich und februar-heiter, scharf-konturierte Berge unterm Föhnhimmel, Schneeschmelze mit eisgrünen Tümpeln – all das findet sich in
den differenzierten Beobachtungen der FARBEN VOM SCHNEE von Leonhard Eckertsperger.

 

Vor 70 Jahren, am ……  Dezember 1953* startete erstmals die Vier-Schanzen-Tournée in Oberstdorf, gefolgt von den Stationen Garmisch, Innsbruck, Bischofshofen – in bis heute unveränderter Reihenfolge. Ein bester Anlass, dieses Jubiläum mit einer Ausstellung zu würdigen, gewidmet den vielerlei Facetten des Oberstdorfer Winters – dem Skispringen, dem Skifliegen, den Schanzenanlagen, dem Eisschießen und letztlich den Farben vom Schnee, beobachtet von LEONHARD ECKERTSPERGER (1899 – 1991).

Konnten ihm die Oberstdorfer Sportlerpersönlichkeiten  – der Weiler Sepp, der Brutscher Toni, der Klopfer Heini -Schanzenarchitekt –  in persönlicher Begegnung die Details ihres Sports , ihrer Schanzenanlagen und deren Architektur vermitteln, so würdigte LE sie mit respektvollen Portraits vor dem Hintergrund der Schattenberg- und der Skiflugschanze.

Zugleich erschloss sich LE mit der Oberstdorfer Winterlandschaft ein weiteres Feld des authentischen, breiten Themenspektrums seiner Malerei – uneitel, unmittelbar, Erlebnis und Motivtreu.