„Poesie des Wandels“
Katrin Hupe
Fotografische Impressionen aus der Sahara
19.12.2025 – 05.1.2026
Vernissage: 19.12.25
Finnisage: 4.1.26
19.12.2025 – 05.1.2026
Vernissage: 19.12.25
Finnisage: 4.1.26
„Die Kombination von Malerei und Skulptur gibt mir die Möglichkeit, mich mit allen Sinnen auszudrücken. Für mich ist beides ein sehr körperlicher Prozess, der Körper, Geist und Seele verbindet. Die Seele fühlt , die Augen sehen, die Hände drücken es aus, mal ist es die Leichtigkeit und der Humor, mal die Schwere und das Tiefgründige, beides verbindet sich in mir und in meiner Kunst“
Ottilie Leimbeck-Rindle:
„Beim Malen bekomme ich Lust darauf, die Dinge nicht nur zweidimensional darzustellen, sondern die dritte Dimension aufzugreifen. Auf den Bildern arbeite ich in vielen Schichten. Dadurch entsteht eine optische Tiefe. Diese Technik übertrage ich auch auf Objekte. Durch die Oberflächenbearbeitung entwickeln sich Skulpturen mit neuer Bedeutung. Eine weitere Ausdrucksmöglichkeit ist für mich das figurative Arbeiten mit Ton.“
19.2.25 – 04.3.25 Ausstellung verlängert bis Sonntag, 9.3.25
Täglich 13-17 Uhr
Zum 180. Geburtstag von König Ludwig (August 2025) hat Magdalena Nothaft die Ausstellung „Der Kini, Sisi und I“ konzipiert.
Der „KINI“ ist der bayrische Ausdruck für König Ludwig, der bis heute eine wichtige Persönlichkeit in Bayern ist. Eines seiner bekanntesten Schlösser ist das Schloss Neuschwanstein in Füssen.
König Ludwig hat Magdalena zu dieser Ausstellung inspiriert, die schon ganzes Leben zwischen dem Chiemgau und dem Allgäu pendelt. Sie liebt das Schloss Herrenchiemsee, ebenso wie Linderhof und Neuschwanstein und besucht diese Schlösser immer wieder. Am beeindruckendsten waren die Schlösser während der Pandemie, menschenleer, ruhig und verträumt, so wie König Ludwig sie mochte. Zu dieser Zeit entstanden auch die ersten König Ludwig Bilder.
Königin Sisi, ist sicher die weibliche verklärte Figur zu König Ludwig. Magdalena stellt sie in ganz moderner Form dar. Beide Figuren werden durch die Kunst von Magdalena in die heutige Zeit gerückt.
Das „I“, so viel wie „ich“ ergibt sich bei dieser Ausstellung durch die ergänzenden modernen, witzigen und provozierenden Porträts von Magdalena. Sie liebt skurrile Personen und Persönlichkeiten, sie müssen nicht schön sein, sondern außergewöhnlich und in dieser unkonventionellen Form stellt Magdalena sie dar.
Lassen Sie sich von dieser Ausstellung überraschen und in die fantasievolle Welt von Magdalena, voller Witz und Humor, umgesetzt in Malerei und Keramik, führen.
Vortrag von Gabriele Färber am FR: 21.2. um 16.30 in der Galerie Oberstdorf
Der unterhaltsame Vortrag anlässlich der Ausstellung
Als Einführung zur Ausstellung wird der kurze Vortrag mit zahlreichen Abbildungen die beiden prominenten Protagonisten aus einem neuen Blickwinkel präsentieren.
Wobei dem „I“ im Titel eine wichtige Bedeutung zukommt, denn es spannt den Bogen nicht nur zur Künstlerin, sondern auch als literarisches Ich zu unserer Gegenwart und stellt die Frage.
Was wäre, wenn König Ludwig II. und Kaiserin Elisabeth heute leben würden, in den Zeiten von Social Media und den Möglichkeiten der Selbstvermarktung?
Sie mit ihrem Fitnessprogramm, außergewöhnlichen Diäten und dem zeitaufwändigen Schönheitsprogramm und er, der verkannte Staatsmann mit Erfindergeist und Faible für technische Neuerungen.
Vortrag und Ausstellung befassen sich mit Ironie und leichtem Sarkasmus mit den exzentrischen Eigenschaften der beiden, die heute völlig anders interpretiert würden. Dies stieß damals auf Kopfschütteln, Unverständnis und gab Anlass zu manchem Tratsch und übler Nachrede. Enttäuscht von ihren Mitmenschen suchten sie die Einsamkeit und gaben sich nur mit denjenigen ab, denen sie ihr Vertrauen schenken konnten.
vom 11.04. – 27.04.2025
Täglich : 13-17 Uhr
In Brannenburg bestand bereits im 19. Jahrhundert eine Künstlerkolonie. Berühmtheiten wie Wilhelm Busch, Max Liebermann, Carl Spitzweg, Eduard Schleich haben sich vor Ort inspirieren lassen. 1999 gründete sich die „Neue Künstlerkolonie Brannenburg“. 120 engagierte Vereinsmitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, die Tradition des Künstlers Ortes wieder aufleben zu lassen und verfolgen dieses Ziel durch die Vermittlung von Kunst und Kultur. Die 6 Mitglieder, Ela Schmähling, Georg Werner, Peter Hoffmann, Thaddäus Müller, Gabriele Durst und Magdalena Nothaft verfolgen diese Tradition, indem sie sich für diese Ausstellung von Max Liebermann haben inspirieren lassen. Das Max Liebermann Bild, das einen Brannenburger Biergarten darstellt, im Original im Musée d’Orsay, Paris, hängt, war der Anlass dazu.
Biergärten sind tief verwurzelt in der bayrischen Tradition und erfreuen Einheimische Gäste wie Menschen aus der ganzen Welt.
Die 6 Künstler/innen des Vereins zeigen in unterschiedlichen Positionen, von Malerei, Fotografie bis Schmuck, ihre vielseitigen künstlerischen Begabungen.
Thema ist im weiteren Sinne immer der „Biergarten und seine Menschen“ und diese Tradition viele Anhänger gefunden, nicht nur in Deutschland.
Elisabeth Schmähling
Elisabeth lebt am Samerberg, ist von Beruf Ärztin mit Schwerpunkt Psychotherapie. Ihre abstrakten Bilder
sind nicht Resultat eines vorab angelegten Plans, sondern eines inneren Prozesses, der geprägt ist von Intuition
und spontanen thematischen Assoziationen.
Sie lassen dem Betrachter bewusst Raum für eigene Interpretationen.
Thaddäus Müller
schloss 2015 seine Ausbildung an der Prager Fotoschule Österreich im Lehrgang für angewandte und künstlerische Fotografie mit Diplom ab. Er betreibt ein eigenes Studio in Stephanskirchen bei Rosenheim und ist seit Oktober 2023 Mitglied in der neuen Künstlerkolonie Brannenburg. Das fotografische Bild ist häufig nicht das fertige Ergebnis, Fotografien sind vielmehr ein Ausgangspunkt zur Weiterentwicklung. Er zeigt Bilder vom und über den Biergarten mit Details, Klischees und künstlicher Intelligenz und stellt die Frage, welche Impressionen 130 Jahre später entstehen.
Dr. Dr. Georg Werner
Nicht die malerische Imitation der Wirklichkeit ist das Ziel von Georg Werner, sondern vielmehr die Wiedergabe von Stimmungen und Empfindungen. Fließende und zerfließende Farben unterstützen dabei die notwendige Abstraktion der Realität, ohne in das Kitschige und Liebliche der Aquarellmalerei abzudriften.
Peter R. Hofmann:
Hofmann lebt in Brannenburg. In Fachkreisen ist er für seine Höhlenfotografien sehr bekannt und hat internationale Preise gewonnen. Nach einer fotografischen Ausbildung an der Prager Fotoschule in Linz widmet er sich neben den klassischen Themen bevorzugt der künstlerischen Fotografie und versucht, Themen in „einer anderen Sicht“ umzusetzen.
BEHIND THE SMILE
Fotos des gemeinnützigen Vereins Nana – Recover your smile e.V.
08.06. -19.06.2025
Vernissage Sonntag, 8.6.25 um 15 Uhr
Täglich von 14 bis 18 Uhr.
Hinter den Fotos der Ausstellung BEHIND THE SMILE verbergen sich Biografien von enormer emotionaler Wucht. Ob sie ein Lächeln zeigen oder einen nachdenklichen Blick – alle Bilder haben eins gemeinsam: die Ernsthaftigkeit und Tiefe des Augenblicks, in denen sie entstanden. Es sind mutige Momentaufnahmen außergewöhnlicher Schönheit und das in einer Zeit, die geprägt ist von Schmerz, Leid und Verzweiflung. Krebs und Chemotherapie haben den Porträtierten nicht nur die Haare geraubt, sondern oft die Kraft, niemals aber die Persönlichkeit. Jedes Bild erzählt eine berührende Geschichte hinter der Fassade gestylter Perfektion: von kompromissloser Liebe und tiefem Vertrauen. Von zaghafter Hoffnung und grenzenlosem Optimismus. Von unendlicher Traurigkeit und ewig währender Trauer. Traurig und hoffnungsvoll zugleich ist die Entstehung des Projektes. Die damals 21-jährige Nana Stäcker entdeckte die Bedeutung des Fotografierens im eigenen Krankheitsverlauf und wollte ihr Erleben an andere Betroffene weitergeben. Seit Nanas Tod im Jahr 2012 führen ihre Eltern mit den Gründungsmitgliedern des Vereins ihr Erbe fort, schon über 1.500 Krebserkrankte konnten ihren Mut und ihre Anmut in künstlerischen Porträts festhalten. Die Ausstellung BEHIND THE SMILE zeigt 30 Frauen und Männer im Alter von 13 bis 73 Jahren und ermöglicht in den Begleittexten Einblicke in die lebensbejahende Komponente des außergewöhnlichen Fotoprojektes.
Aus den Reihen der Porträtierten kommen oftmals extrem bewegende Rückmeldungen, die nicht selten bestätigen, dass dieser einzige Tag des Fotoshootings einen entscheidenden Einfluss hat: Die Akzeptanz des therapiebedingten veränderten Äußeren, ein neuer positiverer Umgang mit der bedrohlichen Erkrankung und vor allem eine gesteigerte Wahrnehmung wie wichtig Selbstliebe gerade in dieser Zeit geworden ist.
www.facebook.com/Recoveryoursmile

Ausstellung: 23.06. – 06.07.2025
täglich von 14 bis 18 Uhr
Bereits zum Fotogipfel 2023 zeigten die Newcomer Corinna & Frank Scheil ihre fotografische Klasse und begeisterten Kunstliebhaber und Fachpublikum gleichermaßen mit ihren außergewöhnlich ausdrucksstarken Fotografien.
2025 greifen Corinna & Frank das neue Motto-Thema auf, indem sie unter dem Titel „Lost Places“ ihre neuen Fotos präsentieren.
Wie man es von den beiden Künstlern erwartet, dürfen wir nicht nur auf ihre Beiträge zum Motto-Thema gespannt sein, sondern wir können uns erneut auf atemberaubende Bilder aus Lost Places freuen.
11.7. – 27.7.
Vernissage 11.7. 18 Uhr
Täglich 14-18 Uhr
Wenn sich wer „aufmacht“, egal wohin, dann öffnet er-sie-es sich unwillkürlich auch, egal wofür. Bis an die Grenzen des Möglichen, das Machbaren, des Erfahr- und Begehbaren. In seiner Ausstellung „Mir blüht was aber wo“ thematisiert Rehlinghaus die Wanderung und Reise als Prozess und den Berg als Sehnsuchtsmotiv, Ende offen natürlich.
Das meint nicht nur eine künstlerische Traverse zwischen „Oben“ und „Unten“ und zurück, sondern für den Niederrheiner auch quasi einen „Brückenschlag“ zwischen zwei ganz unterschiedlichen Natur- und Kulturräumen. Ja, eine regelrechte „Unterwanderung“ all der alpinen Bilder, die wir zu kennen glauben, mit ihren Klischees, dem Kitsch und dem Kult. Nicht ohne Respekt vor Land und Leuten als Referenz an äußerst glückliche Kindertage rund um den Wilden Kaiser in Tirol.
Gerne lädt Christoph Rehlinghaus im Rahmen seiner Ausstellung in der Galerie Oberstdorf zum Erwerb des „Jodeldiploms“ und zum „Tiny desk concert“ mit Alphorn und Chalumeau.
www.rehlinghaus.jimdo.com/w-o-r-k/
mobil 0174 1438647
VITA
1963 geboren in Wevelinghoven / Rheinkreis Neuss (D)
1982 dort Abitur am Quirinusgymnasium Neuss
1984 – 85 Studium Freie Malerei, staatliche Kunstakademie Düsseldorf bei Luise Kimme, Tony Cragg, Manfred Vogel
1985 – 89 Studium Freie Grafik und Malerei Fachhochschule Köln
1990 Aufnahme der freiberuflichen künstlerischen Tätigkeit
2000 Beginn der Lehrtätigkeit als Dozent für Malerei, Zeichnung und plastisches Arbeiten, u. a. im Kunstverein Bayer Dormagen, im Kunstverein spektrum 76 Düsseldorf, Malschulen in Krefeld, Meerbusch, Düsseldorf und Neuss, VHS Jülich, Dormagen und Neuss, Workshops, AGs und Vorträge an Volkshochschulen, in KITAS und allen denkbaren Schulformen, Mappenvorbereitungskurse zur Aufnahme in die staatlichen Kunstakademien, Beschäftigung mit grafischen Verfahren, Cyanotypie, Decalcomanie, Decollage und digitalen Fototechniken
2002 – 2022 Dozent im Kulturforum „Alte Post“, Schule für Kunst und Theater, Neuss, Fachbereich Bildende Kunst, Schwerpunkt Portrait
2006 – 2015 Dozent im Veranstaltungsprogramm BOESNER Düsseldorf
2006 – 2016 Mitglied der Künstlervereinigung SALIX, Kaarst
2012 Eintritt in den Schulbetrieb als Kunsterzieher, seit 2023 entfristet
Lehrerfahrung an Förderschule 2012 – 2014, Gymnasium 2014 – 2016, Gesamtschule 2017 – 2018, Grundschule (Montessori) 2019 – 2020, Realschule 2020 bis heute
2021 bis heute Dozent für Malerei bei „artistravel“, Hattingen
2021 Gründung des „AlpiNEum“ Neuss, privates „Museum für alpenländische Kulturgeschichte“, Neuss
2023/24 Dozent an der Sommerakademie der ALANUS Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter (Bonn)
https://galerie-oberstdorf.de/wp-content/uploads/WhatsApp-Video-2025-07-26-at-08.52.46.mp4
09.08 – 24.08.2025
täglich 14-18 Uhr
Vernissage am Samstag, 9.8. um 18 Uhr
Tamiko Thiel
Thaddäus Müller
Entsorgt, weg und verschwunden? Ich sehe was, was du nicht siehst! Unser verdrängter Müll sucht uns heim, sagt der Kulturwissenschaftler Falko Schmieder. Für Thaddäus ist das fotografische Bild oft auch ein Ergebnis einer Aktion, in diesem Fall einer Sammelaktion, die fast unsichtbaren, aber doch allgegenwärtigen Abfall sichtbar macht. Er schloss 2015 seine Ausbildung an der Prager Fotoschule Österreich im Lehrgang für angewandte und künstlerische Fotografie mit Diplom ab. Er betreibt ein eigenes Studio in Stephanskirchen bei Rosenheim.
„Andreas Claviez (geb. 1955, gest. 2024) lebte und arbeitetete in Plauen/Vogtland, wo er in dynamisch bewegter Pinselführung Bildwerke von kraftvoller Farbigkeit erschaffte. Malgewitter, deren gestalterische Exaltationen einem eigenen Rhythmus, einer eigenen Gesetzlichkeit zu folgen scheinten.
Begonnen hatte Claviez ganz klassisch mit der gegenständlichen Malerei. Bereits seit seiner Kindheit begeisterte er sich für bildende Kunst. Dabei griff er nach allem, was für ihn in den 60er und 70er Jahren erreichbar war – von Bildbänden über die japanische Tuschmalerei und zur Kunst der Alten Meister bis hin zu Zeitschriften und Zeitungsartikeln über die damalige Gegenwartskunst. Bald schon interessierte er sich, selbst ambitionierter Gitarrist, für die Wirkungszusammenhänge von Musik, Design und Malerei. Nach seinem Abitur absolvierte er eine Ausbildung als Textilzeichner und Puncher für die Stickerei-Industrie.
Seit Ende der 80er Jahre freiberuflich als Musiker und Tourmanager tätig, widmete sich Claviez ab 2007 neuerlich der Zeichnung und der Aquarellmalerei. Es entstanden naturalistisch ausgeführte Stillleben und Landschaften auf Papier, bald auch in Öl oder Acryl auf Leinwand, zusehends abstrakter dabei, immer expressiver und immer stärker befreit von den Details der dinglichen Wirklichkeit, stattdessen mehr und mehr dem expressiven Ausdruck verpflichtet und der gestalterischen Umsetzung innerer Gestimmtheiten.
Was Claviez erschaffte, sind von der Naturlandschaft inspirierte, gestalterisch verselbständigte Bildanlagen, die zugleich als „Seelenlandschaften“ zu deuten sind: aufgepeitschte Meere, Eisberge, Flussregionen – aber auch ungegenständliche Kompositionen als affektgesteuerte farbliche Transformationen elementarer Erfahrungen und seelischer Befindlichkeiten.“
www.tamikothiel.com
www.andreas-claviez.de
www.illos.eu
sunshine-art.de
art-sommerlicht.de
30.08. – 14.09.2025
täglich 14-18 Uhr
Vernissage: 30.08.2025, 18:00 Uhr
Drei junge Nachwuchstalente aus dem Allgäu und dem Kleinwalsertal laden zu einer Ausstellung ein, die zum Staunen und Wundern verleitet.
Bildende Kunst und Poetik treten in den Galerieräumlichkeiten in Wechselwirkung und eröffnen neue Wege, die exponierten Werke zu verstehen. Die verschiedenen Räume werden träumerischen Themen zugeordnet und mit Zeichnungen, Malereien und digitaler Kunst bespielt.
Magische Landschaftsmalereien und Zeichnungen von Alexander Kling (18), inspiriert von den Allgäuer Alpen, laden ein, in ferne und nahe Welten einzutauchen. Ezra Rösch (18) thematisiert auf eine expressive, emotionale und mitreißende Art und Weise ganz persönliche Aspekte. Filigrane Tuschezeichnungen und realistische Mixed-Media Werke von Christina Elsässer (20) stellen Kontraste dar und laden zum Verweilen ein.
Inst.: Christina_e.art, fudy01@aon.at
Inst.: alex_kling_art, alexander.kling.oberstdorf@gmail.com
Inst.: ez._.theartist, ezra.r.contact@gmail.com
20.09. – 05.10.2025
täglich 13-17 Uhr
Gregor Doc Davids:
„Farbiges Glas ist meine Leidenschaft. Wenn Menschen von meiner Arbeit emotional berührt werden, zu Assoziationen und Erinnerungen verführt werden, dann habe ich etwas bewirkt.“
Seit 2012 gestalte ich Glasreliefs professionell und nehme an Kunstausstellungen und -messen im In- und Ausland teil. So habe ich Galerien in europäischen und US-amerikanischen Städten kennenlernen dürfen. Von London, Paris, Rom und Amsterdam über Barcelona, Strassburg, Venedig, Mailand, Berlin und Porto bis hin zu New York City und Miami konnte ich die beruflich notwendige Präsenz bei Ausstellungseröffnungen mit meinem Interesse an anderen Kulturen verbinden.
Ein Höhepunkt meiner internationalen Ausstellungstätigkeit war 2019 die Aufnahme eines meiner Wandbilder in den Bestand des Yukyung Art Museums in Geoje (Südkorea), ein Deal, den mein New Yorker Galerist Serge vermittelt hat, nachdem ich eine beachtete Einzelausstellung in seiner Galerie in Manhattan hatte.+++
Lucie Albrecht:
Die Hoffnungsthaler Künstlerin Lucie Albrecht – Expressionistin – verbindet in ihren Werken häufig Kunst mit Design. Die beiden Elemente gehen ineinander über.
„Allgemein nimmt man an, dass der Designer Alltagsgegenstände entwirft und produziert. Der Künstler hingegen erschafft Kunstwerke, Dinge, die man nicht anfassen darf. Ich versuche zu beweisen, dass dies nicht so einfach ist. Die Grenze zwischen Kunst und Design ist nicht klar, meine Werke gehen ineinander über, für mich sind sie untrennbar.“
Lucie Albrecht studierte bei Professor Knabe in Köln Malerei und Grafik, ist seine Meisterschülerin.
Lucky – wie sich die Künstlerin nennt – wandelt in ihrer Ausdrucksweise, hat einen ganz eigenen Umgang mit Materialien und Farben. Dabei werden Stoffe, alte Werkzeuge, Kleinmöbel usw. verarbeitet, bemalt, benäht. Fast immer farbenfroh.
Damit kommt auch die Umwelt in den Fokus.
Aus scheinbar Unnützes entstehen neue Werke. Es handelt sich dabei ausschließlich um Unikate. Was zunächst „nur“ gemalt war, wurde mit der Zeit dreidimensionaler. Frei nach G. C. Lichtenberg: „…an jeder Sache etwas zu sehen suchen, was noch niemand gesehen und woran noch niemand gedacht …“
So entstehen Bilder gemalt in Öl, mit Acryl oder Pastell und farbenfrohe, witzige Collagen, originelle Kleider für Damen, textiler Schmuck, Objekte und Skulpturen in Popart.
Lassen Sie sich verzaubern vom Farb- und Materialmix, von der Dynamik des Schaffensprozesses. Jeder Mensch ist ein Unikat, warum soll man sich nicht mit Unikaten umgeben lassen!?
Lucie Albrecht
lucie-albrecht-art.de
11.10.- 08.11.2025
Vernissage Sa., 11.10. um 19 Uhr
Geöffnet Do-So 14-18 Uhr
Finissage 8.11. 19 Uhr
Tägliche Führungen mit Gabi Eckertsperger-Duschl
1899 im Münchner Stadtteil Au am 25. März geboren; Schulzeit im Kloster Indersdorf, wo Talent entdeckt und gefördert wird.
1921 Malschule Hans Hofmann, deren Credo „In der Natur schafft Licht Farbe – im Bild schafft Farbe Licht”, sein Schaffen bestimmen wird.
1928 Akademie München; Meisterschüler bei Karl Caspar, dessen Schule für das „besondere Farbgefühl” steht;
Erntelandschaft Chiemgau wird großes Thema. Noch in der Studienzeit erhält er neben Preisen in Wettbewerben zu Kinderportrait und Sport (Degenfechter) für „Bauernessen” den »Deutschen Albrecht-Dürer-Preis« (archiviert im Dürer-Museum, Nürnberg).
Er lebt als freischaffender Maler, bis er 1944 in München ausgebombt wird und 1945 in Oberstdorf in neuer Lebenslandschaft (Heirat/2 Kinder) das zweite Kapitel seines Werkes entwickelt.
1972 Rückkehr nach München; arbeitet in Untermalungstechnik alter Meister an figürlichen Kompositionen (Szenen „Fröhliche Stadt”).
1981 stirbt seine Frau Ada, deren aufopferungsvolle, vor allem realistische, stets organisierende Rolle in seinem Malerleben nicht genug betont werden kann. Er schließt seinen Malkasten.
1991 am 7. Oktober stirbt er mit 92 Jahren. Ein schöpferisches, ganz der Malerei gewidmetes Leben hatte sich erfüllt.